Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in

Wie werde ich Staatlich geprüfte Sozialassistentin/
Staatlich geprüfter Sozialassistent?

Bewerber, welche einen Realschulabschluss bzw. gleichwertigen Abschluss vorweisen, absolvieren einen 2- jährigen vollschulischen Bildungsgang mit berufspraktischen Abschnitten und einer staatlichen Prüfung.

Die Ausbildung kann für Bewerber, die die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife nachweisen, auf Antrag um ein Jahr verkürzt werden.

Wie sieht die Ausbildung aus?

1. Jahr:

Schulische Ausbildung:

berufsübergreifende Bereiche:

 

z.B. Deutsch, Englisch, Sport, Ethik oder Religion, Gemeinschaftskunde

berufsbezogene Bereiche:

 

Lernfeld 1: Berufliche Identität und berufliche Perspektiven entwickeln

 

Lernfeld 2: Beobachten als Grundlage sozialen Handelns nutzen

 

Lernfeld 3: Soziale Beziehungen aufbauen und mitgestalten

 

Lernfeld 4: An der Gestaltung von Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsprozessen mitwirken

 

Lernfeld 5: Die Pflege von Menschen in Gesundheit und Krankheit unterstützen

 

Lernfeld 6: Menschen bei der Bewältigung des Alltags unterstützen

 

Lernfeld 7: Kulturell-kreative Prozesse begleiten

 

Lernfeld 8: Eigene Arbeit strukturieren und organisieren sowie im Team mitarbeiten

Berufspraktische Ausbildung:

Zweimal fünf Wochen Pflichtpraktika in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe sowie einer Einrichtung der Behindertenhilfe.

2. Jahr:

Schulische Ausbildung:

Lernfelder 1 bis 8:  wie im 1. Schuljahr

Wahlpflichtbereich: Medien und Materialien zu einem Thema eines ausgewählten Arbeitsbereiches anwenden

Berufspraktische Ausbildung

Ein fünfwöchiges Pflichtpraktikum in einer Pflegeeinrichtung.

Ein fünfwöchiges Wahlpflichtpraktikum mit anschließender praktischer Prüfung.

Prüfung

Wo können Sozialassistenten arbeiten?

Überall dort, wo Menschen betreut, unterstützt und versorgt werden oder wo in Haushalten eine helfende Hand benötigt wird, können Sozialassistentinnen und Sozialassistenten zum Einsatz gelangen.

So werden sie in ambulanten und stationären Einrichtungen tätig, wie zum Beispiel in:

  • Altenpflegeheimen
  • ambulanten Pflegediensten
  • Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
  • private Haushalte u. a.

Was kostet die Ausbildung?

Für die Ausbildung wird ein monatliches Schulgeld erhoben. Informationen hierzu können bei der Schulleitung erfragt werden.

TIPP:

Für die Ausbildung kann Bafög beantragt werden.

Weitere Informationen auf Berufenet der Bundesagentur für Arbeit

Ansprechpartner

...

Einzureichende Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsanschreiben
  • tabellarischem Lebenslauf 
  • 2 Passbilder
  • Schulabschlusszeugnis bzw. Halbjahreszeugnis
  • Nachweis von Englischkenntnissen

Alle Zeugniskopien, welche die Aufnahmevoraussetzungen nachweisen, sind vor Ausbildungsbeginn in beglaubigter Form einzureichen!